Aktuelle Veröffentlichungen:

Wenn Sprache heilt

Wenn Sprache heilt
(Petzold/Leeser/Klempnauer Hrsg.)

Dieses Handbuch (2017) gibt einen umfassenden, aktuellen Überblick über Therapien, die mit „gestaltender und heilender Sprache“ arbeiten und zu den „Neuen Kreativitätstherapien“ und Methoden der Persönlichkeitsbildung und Kulturarbeit gehören.
Der Beitrag von Adelheid Liepelt:
„Kreatives Schreiben mit Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind – Konzepte und Erfahrungen“

 

Ich hab noch eine Geschichte

Texte aus der Schreibwerkstatt, Ich hab noch eine Geschichte …
(Adelheid Liepelt Hrsg.)

Die im Buch veröffentlichten kurzen Geschichten zeigen eine Auswahl der Themen, die in der Schreibwerkstatt gestellt wurden – und die Vielfalt der Reflektionen, die sie bei den Schreibenden auslösten. Seit vielen Jahren leitet Adelheid Liepelt Schreibwerkstätten, ein Treffpunkt für Frauen, die Freude daran haben, den eigenen sprachlichen Ausdruck zu entdecken – und mehr über sich zu erfahren. Hierzu macht Schreibwerkstatt-Leiterin Adelheid Liepelt im Kapitel „Gedanken zum Schreiben“ ihre Anmerkungen.

 

Und wen sie nicht

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leiden sie noch heute
(Maria Leonarda Castello – zur Zeit vergriffen, wird neu aufgelegt)

Mit scharfem Blick beweist Castello, dass unsere Volksmärchen unbequeme, unterschätzte Dokumente familiärer Kindesmisshandlung und -vernachlässigung sind. Gleichzeitig zeigen sie Wege zur Befreiung des Kindes, die heute noch gelten. Maria Leonarda Castello liest Märchen nicht als Wundergeschichten für Kinder, sondern als Literatur. Dabei fragt sie: Was geschieht in bestimmten Augenblicken nicht? Wo wird die Verantwortung für eine Handlung weitergegeben? Mit einem genauen Blick auf Handlung, Sprach- und Kulturgeschichte verfolgt sie familiäre Ketten von Beziehungslosigkeit und Grausamkeit. Diese betreffen Kinder als deren schwächstes Glied am härtesten. Die Märchen erzählen von der Unterbrechung dieser unheilvollen Ketten, von der Befreiung von Erblasten, die wie ein Fluch wirken. Mit neuem und scharfem Blick beweist die Autorin anhand von fünf Märchen, dass unsere Volksmärchen unbequeme, unterschätzte Dokumente familiärer Kindesmisshandlung und -vernachlässigung sind. Gleichzeitig zeigen sie Wege zur Befreiung des Kindes, die heute noch gelten.

 

CastelloPortrait600

Märchenwelten – Erlebnisausstellung in der HafenCity ab Herbst 2019
Castello schreibt derzeit unter anderem an dem Katalog für diese Ausstellung. Hier ist der Link zur Website: Maerchenwelten.net

 

Radiosendung von Margret Bielenberg bei NDR info über Poesietherapie und kreatives Schreiben: „Die neue Lust am Schreiben“ – Interviews mit Absolventinnen und den Leiterinnen.

 

5